Der dritte Prinz

„Hören Sie die Geschichte vom dritten Prinzen, einer großen Liebe und dem sonderbaren Fluch der diamantenen Felsen…“

Der dritte Prinz

Ein Märchen, in dem alles doppelt ist – Schwerter, Hunde, Pferde. Auch die Darsteller der Zentralfiguren Pavel Trávníček und Libuše Šafránková gibt es zweimal. Aber am meisten verwirrend sind die fast psychodelischen Aufnahmen der bizarren Felsen, begleitet von der verrückten Musik eines Orgelspielers. Wer erinnert sich nicht an das geheimnisvolle Märchen Der dritte Prinz, das in der Kindheit Alpträume hervorrief?

Machen Sie sich zusammen mit den Prinzen auf in das Königreich in der Felsenwelt. Seien Sie vorsichtig bei der hiesigen Prinzessin. Sie hat nämlich eine Schwester und man kann sie nicht voneinander unterscheiden. Und wie das nun mal in klassischen Märchen so ist, geben sie ihre Hand niemandem so ohne Weiteres. Ein Verehrer muss erst drei Aufgaben erfüllen.

Die Prinzen begeben sich aus dem Land der Löwen zu den unergründlichen Diamantenfelsen. Sie suchen dort eine geheimnisvolle Prinzessin, deren Äußeres sie nur von einem Bild kennen. Nur gut, dass jeder von ihnen seit der Geburt sein eigenes Zauberschwert hat, ein Band zum Leben, das anzeigt, wenn der andere Prinz in Lebensgefahr ist.

Gehen Sie zu den Felsen, wo alle Diamanten suchten. Wenn Sie in der Hoffnung, wenigstens irgendeinen Edelstein zu finden, den Sand auf dem Weg durch die Hände rieseln lassen, schauen Sie sich um. Vielleicht führt Sie ja ein verlorenes Lamm zum Diamantenpfad. Lassen Sie sich jedoch vom Glanz nicht allzu sehr blenden. Sie würden dann den Weg zurück nicht finden, das ist nämlich eine Sackgasse. Im Felsenlabyrinth kann man sich leicht verirren und noch leichter auf immer verschwinden. Dann würden nur der Ton Ihres pochenden Herzens im Felsen und das Schwert Ihres Bruders übrigbleiben.

Diamantenfelsen finden wir in Tschechien keine. Wenn Sie jedoch die Adersbacher Felsen besuchen, erkennen Sie sicher eine große Ähnlichkeit. Dann werden Sie sich nicht wundern, dass dieser Ort auch die Filmmacher verzaubert hat. Die haben versucht, dieses überwältigende Gefühl auf den Film zu übertragen – mithilfe kreisförmiger Bewegungen der Kamera und der Improvisationen des Orgelspielers. Das Erlebnis beim Besuch der wirklichen Felsen kann man aber durch nichts ersetzen. Und wenn Sie die Prinzessin fragt, warum Sie hierhergekommen sind – wenn Sie weder etwas kaufen noch verkaufen wollen – können Sie einfach antworten, dass Sie sich das hier nur mal anschauen wollten.

 
Regie Antonín Moskalyk
Schauspieler Pavel Trávníček, Libuše Šafránková,Luděk Munzar
Herkunftsland des Films Tschechoslowakei
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