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Prag

Prag - Hradschinplatz

Das Pflaster des Hradschinplatzes (Hradčanské náměstí) ist von Schuhsohlen von Millionen Touristen, Staatsbesuchen und regelmäßig wechselnder Burgwache glatt geworden. Der Ort, wo tschechische Geschichte verlief, verleiht seine Herrlichkeit tschechischen und auch ausländischen Filmemachern.

Auch wenn der Hradschin (Hradčany) fast von jedem Ort des historischen Zentrums Prags zu sehen ist, kann nichts das überwinden, ihn von der Nähe kennenzulernen. Eine der Möglichkeiten, wie es zu machen ist, ist nach oben durch die Nerudova-Straße zu gehen, einen Teil des Hradschinplatzes zu überqueren und an den feschen Jungs aus der Burgwache vorbeizugehen. Es ist einfach am besten, in den Sitz der tschechischen Staatlichkeit durch das Haupttor einzugehen, das von zwei steinernen Gladiatoren aus römischer Arena überwacht wird.

Im Film Illusionist (Iluzionista) wurde das Tor der Giganten zum Eingang in die Hofburg – den offiziellen Wiener Sitz des Oberhaupts der österreichisch-ungarischen Monarchie gemacht. Es war genug, die Uniformen der Burgwache in den gestreiften Bauden auszutauschen und Fiaker mit Pferden auf den Straßen zu parken, und der Eindruck war vollkommen. Prag wurde nach hunderten Jahren wieder die Hauptstadt der Monarchie. Aber nur im Film. Der Hradschinplatz verspricht oft wunderschöne Bilder nicht nur vor dem Tor der Prager Burg. Es wurde hier z.B. die Szene gedreht, wo der Zauberer vor seiner Liebe Sofie Abschied nimmt, bevor er den größten Trick seines Lebens vornimmt.

Der Platz sah nicht nur Filmerzählungen über Liebe, aber auch Kämpfe und Ärger. In der Serie The Scarlet Pimpernel (Červený bedrník) können Sie die Szene sehen, wo die verärgerte Masse die Statuen vor dem Justizpalast zerstört. Das Kabinett von Maximilian Robespierre war in der Serie der Salm-Palast (Salmovský palác). Ein anderes dramatisches Moment in der französischen Geschichte, dem der Hradschinplatz Zeuge war, ist das Begräbnis des Generals Lamarque, als der Juniaufstand in Paris ausbrach. Gerade mit diesem Ereignis im Hintergrund spielt sich ein Teil Der Elenden von Viktor Hugo ab, genauso wie die Adaptation mit Liam Neeson, die in tschechischer Koproduktion entstand. Im Film wurde dann – dank digitalen Tricks – mit dem Hradschinplatz im Hintergrund nur die Veitskirche gegen Notre Dame ausgetauscht. Ein mehr gegenwärtiges Bild des Platzes, der mehrmals Zeuge neuer Richtungen der Geschichte war, wurde vom Film Bad Company – Die Welt ist in guten Händen (Česká spojka) mit Anthony Hopkins aufgefangen.

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