Edith Piaf

„Sie sind eine große Künstlerin. - Ich trage hohe Absätze.“

Edith Piaf

Vom Publikum bekam Edith Piaf den Spitznamen "der Spatz von Paris", im Gegensatz zu ihrer kleinen Gestalt besaß sie jedoch eine herausragende Stimme. Die französische Sängerin wurde in dieser faszinierenden Filmbiographie von dem aufgehenden Stern am Schauspielhimmel Marion Cotillard verkörpert.

Manche Künstler scheinen zum Leiden bestimmt. Das gibt jedoch ihrer Erscheinung etwa Ergreifendes, das das Publikum noch lange nach ihrem Tod rühren wird. Dieser Art war auch das Schicksal von Edith Giovanna Gassion, oder besser Edith Piaf. Dank ihres ungewöhnlichen Talents schaffte sie es von der Straße bis in die Gesellschaft der anerkanntesten Stars ihrer Zeit - Jean Cocteau oder Marlene Dietrich. Das Leben auf der Sonnenseite kostete sie mit vollen Zügen aus und bereute nichts, wie sie in einer ihrer berühmtesten Lieder Non, je ne regrette rien singt. Im Jahr 2007 hauchte Marion Cotillard dieser großartigen Chansonette wieder Leben ein und bekam dafür verdientermaßen den Oscar.

Neben Dreharbeiten in Paris und Hollywoodstudios fanden Aufnahmen zu einem großen Teil auch in Tschechien statt. Für einen Teil der zeitgenössischen Außenszenen fiel die Wahl auf Prag. Prag springt übrigens oft für teurere Metropolen wie Paris oder London ein. Abgesehen von der tschechischen Hauptstadt sind im Film Aufnahmen aus Karlsbad, dem historischen Žatec (Saaz) oder Kutná Hora (Kuttenberg) zu erkennen.

Den wahrscheinlich markantesten Auftritt im Film hatte das Karlsbader Grandhotel Pupp, das bei den Filmemachern schon eine Reihe von Jahren sehr beliebt ist. Dieses Luxushotel weckt bei seinem Anblick Erinnerungen an den Pomp der alten Zeiten, ist jedoch sogar für große Filmproduktionen im Vergleich mit ähnlichen Gebäuden in westlichen Ländern viel erschwinglicher. Deshalb quartierten sich hier neben Edith Piaf auch James Bond oder Die Elenden mit Liam Neeson und Uma Thurman in den Hauptrollen ein, und Queen Latifah und Gerard Depardieu verbrachten hier Noch einmal Ferien.

Die Filmemacher engagierten auch tschechische Schauspieler für mehr oder weniger bedeutende Nebenrollen. Die deutlichste tschechische Spur hinterließ das Model Pavlína Němcová. Die Rolle der Reporterin, die Piaf am Ende ihres Lebens interviewt, bot ihr die bisher beste schauspielerische Gelegenheit. Němcová schnappte diese Rolle der Hollywood-Schauspielerin ersten Ranges Jane Fonda unter der Nase weg. Diese war sehr erpicht auf diesen Part, man befürchtete jedoch, sie könne zuviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und damit die Haupthandlung in den Schatten stellen.

 
Regie Olivier Dahan
Schauspieler Marion Cotillard, Sylvie Testud, Pascal Greggory, Emmanuelle Seigner, Jean-Paul Rouve, Gérard Depardieu, Clotilde Courau, Jean-Pierre Martins, Catherine Allégret, Marc Barbé, Caroline Sihol, Manon Chevallier, Pauline Burlet, Pavlína Němcová, Jaroslav Vízn
Herkunftsland des Films Tschechisch, Vereinigte Königreich, Frankreich
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